E-PORT AN AKTUELLES

Presseinformation, Frankfurt, 16. Februar

Initiative E-PORT AN: Fraport und Lufthansa Group erhalten Auszeichnung „Eco-company Partnership of the Year“

US-Fachmagazin Air Transport World würdigt Vorreiterrolle und Engagement für mehr Elektromobilität auf dem Vorfeld

Flughafenbetreiber Fraport und die Lufthansa Group arbeiten in der Initiative E-PORT AN am Flughafen Frankfurt Hand in Hand, um bei Flugzeugabfertigungen mehr Elektrofahrzeuge einzusetzen und so die Prozesse auf dem Vorfeld umweltverträglicher zu gestalten. Dieses Engagement hat jetzt das renommierte US-Fachmagazin Air Transport World (ATW) gewürdigt und den Systempartnern die Auszeichnung „Eco-company Partnership of the Year“ verliehen. Die Preisverleihung fand am 15. Februar 2016 bei den 42nd Annual Airline Industry Achievement Awards in Singapur statt.

„Die Lufthansa Group und Fraport haben überzeugend dargelegt, dass eine enge Zusammenarbeit eine Win-Win-Situation schaffen kann - für beide Unternehmen und die Umwelt. Ich gratuliere ihnen herzlich zu dieser Initiative und zu allem, was sie bisher damit erreicht haben“, sagt ATW-Chefredakteurin Karen Walker.
Neben Fraport und der Lufthansa Group sind auch das Land Hessen und die Modellregion Elektromobilität Rhein-Main Teil von E-PORT AN. Die ATW-Auszeichnung ist daher auch als Würdigung der Gesamtinitiative zu verstehen.

Bei einer Flugzeugabfertigung kommen bis zu 20 verschiedene Fahrzeuge zum Einsatz. Die schrittweise Umstellung einzelner Abfertigungsprozesse auf elektrische Antriebstechniken verbessert nicht nur die Umweltbilanz, sondern auch die Arbeitsbedingungen auf dem Vorfeld. Die Lufthansa Group hat bei Lufthansa LEOS aktuell drei Hybridschlepper, sogenannte TaxiBots, im Einsatz und absolviert auch Zertifizierungstests an einem eSchlepper, der als erstes Fahrzeug weltweit Flugzeuge bis zur Größe eines Airbus A380 rein elektrisch ziehen kann.

Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind insbesondere für den Einsatz am Flughafen mit den dort vorherrschenden Kurzstreckenverkehren prädestiniert. Etwa 10 Prozent der mehr als 3.000 motorisierten Fahrzeuge der Fraport AG werden mittlerweile elektrisch auf dem Flughafen betrieben. Dazu gehören die bei einer Flugzeugabfertigung eingesetzten Spezialfahrzeuge wie beispielsweise Förderbandwagen, Palettenhubwagen oder Schleppfahrzeuge. Darüber hinaus finden Elektro-Pkw- und Kleinbusse nicht nur bei den Bodenverkehrsdiensten Anwendung. Elektrisch betriebene Pkw kommen zudem in Pkw-Pools für Mitarbeiter zum Einsatz.
Um das Thema Elektromobilität auch für die Passagiere stärker in den Mittelpunkt zu rücken, haben die Partner der Initiative E-PORT AN am 12. Oktober 2015 am Frankfurter Lufthansa Gate A15 das weltweit erste „Green Gate“ eröffnet. Hier erfahren Reisende anhand anschaulicher Modelle, Informationstafeln und Animationen, wie Elektromobilität dabei hilft, die Flugzeugabfertigung auf dem Vorfeld effizienter zu gestalten.

E-PORT AN wird über die Modellregion Elektromobilität Rhein-Main durch Mittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Modellregionen Elektromobilität werden von der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gebietsübergreifend koordiniert. Die regionale Koordination liegt bei der Projektleitstelle der Modellregion Rhein-Main, die bei der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH angesiedelt ist. Durch die Integration von E-PORT AN in die Landesinitiative „Strom bewegt“ wird die Sichtbarkeit des Projektes über das Flughafenumfeld hinaus sichergestellt. Die Bundesregierung hat E-PORT AN im Jahr 2013 als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet und fördert die Vorhaben mit insgesamt 8,1 Millionen Euro. 2014 hat die Initiative den renommierten GreenTec Award in der Kategorie Luftfahrt erhalten. Weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie unter: www.e-port-an.de

Ansprechpartner für die Presse:

Fraport AG
Unternehmenskommunikation
Dieter Hulick
Tel: 069 / 690 66249
www.fraport.de

Deutsche Lufthansa AG
Media Relations Lufthansa Group
Florian Gränzdörffer
Tel: 069 / 696-2999
www.lufthansagroup.com/presse
www.lufthansagroup.com/verantwortung

Modellregion Elektromobilität Rhein-Main
c/o Stadtwerke Offenbach Holding GmbH
Unternehmenskommunikation
Dr. Kerstin Reimann
Tel: 069 / 84 000 4 160
Fax 069 / 84 00 04 119
www.modellregion-rhein-main.de


Presseinformation - Frankfurt, 12. Oktober 2015

Emissionsarme Flugzeugabfertigung: „Green Gate“ am Flughafen Frankfurt eröffnet

„Vom Airport zum E-PORT“: Partner der Initiative E-PORT AN treiben Elektromobilität auf dem Vorfeld voran und machen Projekte für Fluggäste sichtbar.

Die Partner der Initiative E-PORT AN, die Fraport AG, die Lufthansa Group, das Land Hessen und die Modellregion Elektromobilität Rhein-Main, haben heute das erste „Green Gate“ am Flughafen Frankfurt eröffnet. Ab sofort können sich Fluggäste am Lufthansa Gate A15 über die zahlreichen Projekte zum Thema Elektromobilität am größten Verkehrsflughafen Deutschlands informieren. Als wichtigen Projektbaustein präsentiert das „Green Gate“ damit eine Flugzeugabfertigung, die zukünftig weitgehend mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen erfolgen kann. Anhand von Modellen, Informationstafeln und Animationen stellen die Partner ihre Aktivitäten vor, darunter eine solarbetriebene Passagiertreppe, Elektro-Förderbandwagen, Hybrid-Flugzeugschlepper und Elektro-Palettenhubwagen.

Bei einer Flugzeugabfertigung kommen bis zu 20 verschiedene Fahrzeuge zum Einsatz. Als erste Schritte konsolidiert E-PORT AN bereits vorhandene Elektrofahrzeuge und integriert elektrisch betriebene Neuentwicklungen in den Abfertigungsprozess. Emissionen und Lärm nehmen hierdurch ab, was neben der Umweltbilanz auch die Arbeitsbedingungen auf dem Vorfeld verbessert. Zusätzlich werden die Auswirkungen des großflächigen Einsatzes von Elektrofahrzeugen auf das Stromnetz des Flughafens betrachtet. Ziel aller Beteiligten von E-PORT AN ist es, mehr Elektrofahrzeuge einzusetzen und damit der Vision einer „grünen“ Abfertigung näher zu kommen.

Zitate der Beteiligten

Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:
„Der Einsatz von Elektrofahrzeugen bei der Flugzeugabfertigung und im Roll- und Schleppverkehr kann Lärm und Abgase an Flughäfen deutlich verringern. Das entlastet die Umwelt und die Mitarbeiter vor Ort. Im Rahmen der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die E-PORT AN Projekte mit einem Gesamtvolumen von acht Millionen Euro. Ich freue mich, dass sich ab heute auch Fluggäste vor Ort über diese ‚Grüne Abfertigung‘ informieren können – damit werden gleichzeitig auch Anreize zur Nachahmung geschaffen, denn der Mehrwert elektromobiler Abfertigung für die Zukunft ist klar erkennbar.“

Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL):
„Als Transitland in der Mitte Deutschlands und Europas ist Hessen in hohem Maße auf Mobilität angewiesen, und diese Mobilität muss nachhaltig sein. Daher begrüßen und unterstützen wir das Engagement des Flughafens Frankfurt, die Lärm- und Schadstoffemissionen des Flugverkehrs zu verringern. E-PORT AN ist ein richtungweisendes Projekt, das es verdient hat, sichtbar gemacht zu werden. Praktische Konzepte für die nachhaltige Mobilität von morgen sind unerlässlich für den Wirtschaftsstandort Hessen.“

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG:
„Der Einsatz von Elektrofahrzeugen am Flughafen ist – neben der energetischen Optimierung der Terminals – ein wesentlicher Ansatzpunkt für uns, um CO2-Emissionen zu reduzieren. Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind generell prädestiniert für den Einsatz am Flughafen mit den hier vorherrschenden Kurzstreckenverkehren. Dies gilt besonders für Spezialfahrzeuge zur Flugzeugabfertigung, wie beispielsweise Schleppfahrzeuge, Förderbandwagen oder Palettenhubwagen. Wir wollen den Anteil an Elektrospezialfahrzeugen hier am Standort weiter steigern.“

Klaus Froese, Vorstand Operations & Hub Frankfurt, Deutsche Lufthansa AG:
„Wir freuen uns, am ‚Green Gate‘ unsere Elektromobilitätsprojekte präsentieren zu dürfen. So können unsere Fluggäste nicht nur die gewohnte Lufthansa Qualität auf ihrem Flug genießen, sondern darüber hinaus auch eine grüne Abfertigung erleben. Neben unserer Investition in besonders effiziente und geräuscharme Flugzeuge setzen wir auch auf Innovationen am Boden. Mit dem TaxiBot verfügen wir beispielsweise über einen weltweit einzigartigen Flugzeugschlepper mit Hybridantrieb, der vom Piloten selbst zur Startbahn gesteuert werden kann. Da er das Flugzeug ohne laufende Triebwerke zur Piste zieht, werden unsere Bodenprozesse nicht nur leiser, sondern wir sparen auch Kerosin und entlasten die Umwelt.“

E-PORT AN

E-PORT AN wird über die Modellregion Elektromobilität Rhein-Main durch Mittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Modellregionen Elektromobilität werden von der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gebietsübergreifend koordiniert. Die regionale Koordination liegt bei der Projektleitstelle der Modellregion Rhein-Main, die bei der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH angesiedelt ist. Durch die Integration von E-PORT AN in die Landesinitiative „Strom bewegt“ wird die Sichtbarkeit des Projektes über das Flughafenumfeld hinaus sichergestellt.
Die Bundesregierung hat E-PORT AN im Jahr 2013 als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet und fördert die Vorhaben mit insgesamt 8,1 Millionen Euro. 2014 hat die Initiative den renommierten GreenTec Award in der Kategorie Luftfahrt erhalten. 2015 wurde sie in die ATAG 100 Aviation Climate Solutions aufgenommen. Weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie unter: www.e-port-an.de

Ansprechpartner für die Presse:

Modellregion Elektromobilität Rhein-Main
c/o Stadtwerke Offenbach Holding GmbH

Unternehmenskommunikation
Dr. Kerstin Reimann
Tel. 069 / 84 0004 160
Fax 069 / 84 0004 119
www.modellregion-rhein-main.de

Fraport AG
Unternehmenskommunikation
Dieter Hulick
Tel. 069 / 690 66249
www.fraport.de

Deutsche Lufthansa AG

Media Relations Lufthansa Group
Florian Gränzdörffer
Tel. 0211 / 868 8401
www.lufthansagroup.com/presse
www.lufthansagroup.com/verantwortung

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Marco Kreuter
Tel. 0611 / 815 2020
www.wirtschaft.hessen.de
www.strom-bewegt.de

Klaus Froese von der Deutschen Lufthansa AG, Dr. Stefan Schulte von der Fraport AG, der Hessische Minister Tarek Al-Wazir und Staatssekretär Norbert Barthle bei der Eröffnung des Green Gates am Flughafen Frankfurt.
Der Hessische Minister Tarek Al-Wazir, Staatssekretär Norbert Barthle und Dr. Stefan Schulte von der Fraport AG bei der Eröffnung des Green Gates auf dem Vorfeld.
Hybridschlepper TaxiBot

Fotos: Copyright: SOH, Fotograf: Bernd Georg


Fraport nimmt 11 neue Elektrofahrzeuge in Betrieb

Fraport nimmt 11 neue Elektrofahrzeuge in Betrieb

Am Flughafen Frankfurt hat die Betreiberin des Flughafens, die Fraport AG, insgesamt elf neue Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um den Prototypen eines Elektro-Container­transporters der Firma Mulag und um weitere zehn Elektro-Pkw von Mitsubishi. Der Prototyp wird bei der Flugzeugabfertigung zum Transport von Gepäck­containern eingesetzt.

Der Elektro-Container­transporter wird von zwei Elektromotoren angetrieben. Als Energie­quelle dienen zwei 80 Volt-Bleisäurebatterien. Er verfügt über eine Tragkraft von 7 Tonnen und kann bis zu 25 km/h schnell fahren. Erste Untersuchungen im Alltagsbetrieb zeigten eine Energieeinsparung von 80 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Fahrzeug mit Dieselantrieb. Damit leistet das Fahrzeug zugleich einen Beitrag zur Reduktion von Emissionen auf dem Flughafenvorfeld.

Die zehn rein batterieelektrisch angetriebenen Pkw haben eine Reichweite von 150 km bei einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Sie kommen bei Serviceleistungen rund um die  Flugzeugabfertigung bei den Bodenverkehrsdiensten der Fraport AG zum Einsatz.

Die neuen Elektrofahrzeuge sind Bestandteil des Projekts „E-Fleet operated by Fraport“ und werden im Kontext des Förderprogrammes „Elektromobilität in Modellregionen“ vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Sie sind zugleich Bestandteil der Initiative E-PORT AN, unter deren Dach die Elektrifizierung von Fahrzeugen zur Flugzeugabfertigung am Flughafen Frankfurt gemeinsam mit der Lufthansa Group vorangetrieben wird. Diese weltweit einzigartige Initiative wird unterstützt vom Land Hessen sowie der Projektleitstelle Elektromobilität Modellregion Rhein-Main.

Fraport nimmt 11 neue Elektrofahrzeuge in Betrieb

Doktoranden der Climate KIC PhD Summer School von E-PORT AN beeindruckt

Doktoranden der Climate KIC PhD Summer School von E-PORT AN beeindruckt

„Green City Frankfurt: Shaping Transition Pathways for a Future Economy“

Unter diesem Titel veranstalteten die Provadis School of International Management and Technology in Frankfurt-Höchst in Kooperation mit der Stadt Frankfurt, der Goethe-Universität sowie der TU Darmstadt vom 24. August bis zum 4. September 2015 eine Sommerschule für Doktoranden.

Etwa 20 internationale Doktoranden arbeiteten an praxisrelevanten Konzepten für die nachhaltige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Der Frankfurter Flughafen, größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands, prägt Wirtschaft und Infrastruktur und gehört zu einem umfassenden Entwicklungs-Konzept dazu.

Die vielfältigen Initiativen zur Förderung der Elektromobilität, die E-PORT AN konsolidiert, stellten die Projektpartner am 2. September auf dem Campus Westend der Goethe-Universität den Nachwuchs-Wissenschaftlern vor. Gemeinsam verknüpften sie die Initiative innerhalb des städtischen Rahmens, profitierten von gegenseitigem Erkenntnis-Gewinn und neuen Anregungen.

Eine Teilnehmerin brachte es auf den Punkt: „Wenn ich weiß, dass der Flughafen Frankfurt solche Anstrengungen zum Klimaschutz unternimmt, fliege ich lieber von hier als von anderswo.“ Die Projektpartner könnten sich keine nachhaltigere und positivere Wirkung der Initiative wünschen.

Copyright Fotos: Bernd Zierlein, BMZ Königstein, PR-Beratung, Creative Management Support, 61462 Königstein

Doktoranden der Climate KIC PhD Summer School von E-PORT AN beeindruckt

E-PORT AN bei den Hamburg Airport Days

Am 22. und 23. August 2015 fanden die Hamburg Airport Days statt.

An zwei Tagen zog es bei strahlendem Sonnenschein rund 80.000 Besucher auf das Gelände der Lufthansa Technik am Flughafen Hamburg.

Neben Volksfeststimmung zwischen ausgestellten Flugzeugen präsentierten sich auch Unternehmen aus dem Bereich Luftfahrt. Inmitten zahlreicher Innovationen von Lufthansa Technik, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Airbus und weiteren Ausstellern war auch die Initiative E-PORT AN mit einem Stand vertreten.

Vertreter der Lufthansa Group und Fraport stellten der interessierten Öffentlichkeit die vielfältigen Projekte der Initiative zur elektromobilen Abfertigung am Flughafen Frankfurt in Wort, Bild und Film dar. Auch das Modell des TaxiBot erwies sich als Publikums-Magnet. Beim Gewinnspiel zur Initiative gab es neben dem Hauptpreis, einem Lufthansa-Flug von Hamburg nach Frankfurt zum ersten „E-PORT“ der Welt, zahlreiche weitere Gewinne, die die Projektpartner gestiftet hatten.Ebenfalls gut besucht waren an beiden Veranstaltungstagen die Präsentationen zum Thema E-PORT AN im nahezu vollbesetzten 3-D-Dome.


E-PORT AN gewinnt renommierten GreenTec Award

E-PORT AN gewinnt renommierten GreenTec Award

E-PORT AN, ein Gemeinschafts­vorhaben der Partner Modell­region Elektro­mobilität Rhein-Main, des Landes Hessen, der Fraport AG sowie der Lufthansa Group, ist ausge­zeichnet!

Im Rahmen einer Vorabpreisverleihung im April wurde dem Projekt E-PORT AN in München der renommierte GreenTec Award in der Kategorie Luftfahrt verliehen. Nun fand die feierliche Gala zur Würdigung aller Preisträger statt.

Unter dem Titel E-PORT AN sind einzelne, innovative Technologieprojekte am Flughafen Frankfurt zusammengefasst. E-PORT AN hat internationale Bedeutung, da in diesen Projekten erstmalig in Europa Elektromobilität kombiniert im Fracht-, Abfertigungs-, Roll-, Schlepp- und Personenbeförderungsbereich eines internationalen Großflughafens erprobt wird. Der Flughafen Frankfurt am Main ist der größte deutsche Verkehrsflughafen und zugleich eines der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze. Bei im Schnitt über 1.300 Flugbewegungen pro Tag tragen neben den im Flugverkehr entstehenden Emissionen auch am Boden vielfältige Quellen zu Luftschadstoffen, Klimagasen und Lärm bei. Hier setzt das Vorhaben E-PORT AN an. Ziel ist es, Bodenemissionen rund um die komplette Flugzeugabfertigung durch den Einsatz von Elektromobilität langfristig zu reduzieren. Hierzu werden verschiedene Technologien und Verfahren entwickelt, im Alltag erprobt und wissenschaftlich begleitet.

Der GreenTec Award wurde in diesem Jahr zum bereits siebten Mal verliehen und gilt als der größte europäische Umwelt- und Wirtschaftspreis. Der Award in der Kategorie Luftfahrt wurde im Rahmen einer Vorabpreisverleihung überreicht. Insgesamt bewarben sich in diesem Jahr rund 200 Projekte und Vorhaben um den Award, der in neun Kategorien ausgelobt war. 15 Prozent der Bewerbungen waren internationale Beiträge, unter anderem aus dem europäischen Ausland, den USA und Asien. Die GreenTec Jury besteht aus mehr als 60 Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Zusätzlich stimmten 2014 rund 100.000 Menschen per Online-Voting über die Gewinner in den jeweiligen Kategorien ab. 

Mehr zum GreenTec Award



Das Projekt E-PORT AN wird im Rahmen der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main durch Mittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert und hat bereits im vergangenen Jahr das Prädikat „Leuchtturm Elektromobilität“ der Bundesregierung erhalten. 



Die Einzelprojekte E-PORT AN im Überblick:


Das Projekt Airport eMove - Elektromobiles Rollen und Schleppen von Flugzeugen sieht die Erprobung von drei Technologieansätzen vor. Zum einen im Teilprojekt eSchlepper. Hierbei handelt es sich um einen elektrisch betriebenen stangenlosen Flugzeugschlepper auf Hybridbasis. Der eSchlepper kann als weltweit erster Flugzeuge bis zu einem MTOW von 570 Tonnen rein elektrisch ziehen. Das Laden der Lithium-Polymer-Batterien erfolgt extern über das Stromnetz, wobei ein kleiner, zusätzlicher Dieselmotor (Range Extender) die Akkus bei Bedarf während des Betriebes wieder aufladen kann. Zweiter Baustein von Airport eMove ist das eTaxi. Untersucht werden hier die Anwendung und die technische Integration eines elektrischen Antriebs am Hauptfahrwerk von Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen für alle Rollbewegungen auf dem Vorfeld. Die ausschließlich elektrische Antriebsenergie des Systems wird von der Hilfsturbine des Flugzeugs (APU = Auxiliary Power Unit) erzeugt und bereitgestellt. Das System ist infrastrukturunabhängig an jedem Flughafen einsetzbar. Beim dritten Baustein, TaxiBot, übernimmt der Pilot nach dem Pushback vom Gate mittels „Pilot Control Mode“ (PCM) die Steuerung des Schleppers vom Fahrer, bis er die Startbahn erreicht hat. Nach dem Start der Triebwerke an der Abkoppelposition übergibt der Pilot die Kontrolle wieder an den Fahrer. Für dieses Projekt wurde eigens ein 800 PS starker diesel-elektro-betriebener Flugzeugschlepper mit einer speziellen Aufnahmevorrichtung für die Flugzeugbugräder entwickelt.



Unter dem Namen eLift wird das Ziel verfolgt, einen Cateringhubwagen der Zukunft auf elektrischer Basis zu entwickeln. „eLift“, unter Leitung von LSG Sky Chefs, ist eine Kooperation mit den Firmen Doll Fahrzeugbau, Euro Engineering und der TU Berlin. Im Projekt werden unterschiedliche Konzepte zur Elektrifizierung einzelner Komponenten des Hubwagens, zum Beispiel der Hebeeinrichtung und des Antriebs betrachtet und umgesetzt. Basis für das neue Fahrzeug ist ein E-LKW. Der Kofferaufbau soll mit entsprechenden Elektroantrieben dieselben Funktionen erfüllen wie ein bisheriger Hubwagen. 



Im Projekt „E-Fleet operated by Fraport“ werden unter anderem der Einsatz von batterieelektrisch angetriebenen Palettenhubfahrzeugen und einer Fluggasttreppe mit Solarstromversorgung in der Flugzeugabfertigung erprobt. Ein Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt liegt insbesondere auf der Ermittlung des Energiebedarfs im Alltagsbetrieb und der Optimierung der Batteriedimensionierung der Fahrzeuge. Außerdem werden kombinierte Ladesysteme für Fahrdienste mit E-Kleinbussen erprobt. Neben dem Transport von Bodenabfertigungscrews sollen weitere Anwendungsgebiete unter anderem für E-PKW im Bereich der Flughafensicherheit und in Car-Pools getestet werden.

E-PORT AN gewinnt renommierten GreenTec Award

Grüner Teppich – GreenTec Award Gala
Hr. Bernhard Weiß, Projektingenieur TaxiBot (Lufthansa LEOS)
Fr. Janine Mielzarek, Stellv. Leiterin Modellregion Rhein-Main
Hr. Markus Pauly, Kaufmännischer Leiter (Lufthansa)
Fr. Jutta Ziemen-Graves, Manager Nachhaltigkeit (Lufthansa)
Fr. Anja Georgi, Leiterin Modellregion Rhein-Main
Hr. August Wilhelm Henningsen, Vorstandsvorsitzender (Lufthansa Technik)
Hr. Alexander Laukenmann, Zentralbereichsleiter Unternehmensentwicklung, Umwelt und Nachhaltigkeit (Fraport AG)
Hr. Andreas Eibensteiner, Koordinator alternative Antriebe (Fraport AG)
 


Eindrücke von der Internationalen Automobilausstellung IAA 2013 in Frankfurt



"E-PORT AN" auf der Internationalen Automobilausstellung IAA 2013 in Frankfurt

"E-PORT AN" auf der Internationalen Automobilausstellung IAA 2013 in Frankfurt

Besuchen Sie unseren großen Stand in Halle 3 auf der IAA.

Vom 12. - 22. September 2013 können Sie sich live über die Elektromobilität am Frankfurter Flughafen informieren. Sie finden uns in Halle 3. Auf 400 Quadratmeter Standfläche erfahren Sie, wie Elektromobilität selbst das Fliegen vom Frankfurter Flughafen aus umweltfreundlicher macht. Denn auf dem Flughafen sind Tausende Fahrzeuge unterwegs, damit die Passagiere pünktlich und sicher starten können.


E-Port an auf dem Hessentag 2013

KLIMA- UND UMWELTBEWUSSTER HESSENTAG IN KASSEL

E-Port an auf dem Hessentag 2013

"E-Port an" präsentierte sich auf dem Hessentag 2013 in Kassel zusammen mit zahlreichen Partnern der Elektromobilität.
 Auf der Klimameile beschäftigten sich verschiedene Initiativen und Unternehmen mit dem Thema „Klima, Energie und Nachhaltigkeit“. Der Salon der nachhaltigen Mobilität diente dabei als Plattform, den Besuchern innovative und nachhaltige Produkte rund um die Mobilität erfahrbar zu machen. Die dafür genutzten Holzhäuser wurden von Staatminister Axel Wintermeyer, Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann und Oberbürgerneister Bertram Hilgen an verschiedene Einrichtungen verschenkt.

Über 1.8 Millionen Besucher des Hessentages konnten sich so bei strahlendem Wetter  über elektromobile Fortbewegungskonzepte im ganzen Land und speziell auf dem Frankfurter Flughafen informieren. Mit viel Spass und Begeisterung nutzten die Bürger die zahlreichen Angebote, wie kostenlos einen Segway zu testen, eine Probefahrt mit einem Elektroauto zu machen oder an einem Gewinnspiel mit tollen Preisen teilzunehmen.


Bundesregierung zeichnet Projekte zur Elektromobilität mit Prädikat "Leuchtturm" aus.

"E-PORT AN" AM FLUGHAFEN FRANKFURT

Bundesregierung zeichnet Projekte zur Elektromobilität mit Prädikat "Leuchtturm" aus.

Wiesbaden/Frankfurt 10.06.2013 – An diesem Tag konnte der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer gemeinsam mit Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport,  und Kay Kratky, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands, das von der Bundesregierung vergebene Prädikat „Leuchtturm“ für das Elektromobilitätsvorhaben "E-PORT AN" am Flughafen entgegennehmen. „Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung des Bundes, der damit das Engagement am Frankfurter Flughafen für mehr Nachhaltigkeit und weniger Emissionen anerkennt“, sagte Wintermeyer.

Die Systempartner Fraport und Lufthansa Group sind am Frankfurter Flughafen bei der Einführung von Elektromobilität führend in Deutschland und bereiten sich somit früher als andere auf künftige Herausforderungen vor.

Staatsminister Wintermeyer: „Der Flughafen Frankfurt und seine Systempartner stellen sich den Herausforderungen der Zukunft – mehr Nachhaltigkeit und weniger CO2-Emissionen durch Elektromobilität"

„Wir fördern Elektromobilität technologieoffen auf Straße und Schiene, in der Luft- und in der Schifffahrt. Mit Elektrofahrzeugen in der Flugzeugabfertigung und im Rollverkehr der Flugzeuge können Lärm und Abgase rund um einen Flughafen deutlich verringert werden. Im Rahmen der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main fördern wir deshalb am Frankfurter Flughafen drei Projekte mit hohem Innovationsgrad, die sich zur Nachahmung empfehlen. Das Prädikat ‚Leuchtturm‘ soll die Strahlkraft dieses einzigartigen Technologieprojekts noch erhöhen – auch international. Mit ‚E-Port an‘ zeigt der Frankfurter Flughafen eindrucksvoll, was schon heute im Bereich ‚elektromobile Abfertigung‘ möglich ist“, so Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), anlässlich der Verleihung des Leuchtturmprädikats.

 Zukünftig werden alle Aktivitäten, die zu mehr Elektromobilität am Flughafen führen, unter dem Dach von „E-PORT AN“ zusammengefasst. Partner von „E-PORT AN“ sind das Land Hessen, die Deutsche Lufthansa AG, die Fraport AG und die Modellregion Rhein-Main.

„Mit der Auszeichnung des Bundes tritt das Engagement im Bereich elektrischer Antriebe am Airport Frankfurt in eine neue Phase ein. Für einen reibungslosen Ablauf des Luftverkehrs werden nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden viele Kilometer täglich zurückgelegt. Je höher dabei der Anteil der Elektromobilität ist, desto größer ist die Entlastung für Mensch und Umwelt“, betonte Wintermeyer.